ADHS und Jugendkriminalität

Vor wenigen Tagen erhielt ich den Anruf einer sehr engagierten ADHS-Gruppenleiterin, die sich nach Therapieplätzen für ihren inzwischen erwachsenen Sohn mit ADHS und Drogensucht erkundigte. Er steht wieder einmal vor Gericht …

Dabei ist das Thema ADHS und Kriminalität natürlich inzwischen landläufig bekannt. Zwar hat ADHS selber nur einen geringen Anteil an kriminellen Entwicklungen, ADHSler sind aber schlicht „auffälliger“ (sprich = werden häufiger erwischt) und impulsiver als andere Straftäter. Stärker als die ADHS-Konstitution prägen soziale Begleitumstände bzw. das Vorliegen einer Störung des Sozialverhaltens die kriminelle Fehl-Laufbahn.

In einem Zeitungsartikel zum Thema werden sehr interessante Aspekte hierzu beleuchtet. U.a. auch die notwendige Psychotherapie bzw. psychosoziale Begleitung der Klienten.

ADHS-Medikamente allein machen da wenig aus. Schön beschrieben in dem Artikel: Blöderweise kann die Medikation allein sogar dazu führen, dass planlose Chaoten zu gewieften Kriminellen werden …

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