Methylphenidat und Belohnungssystem

Eine dänische Arbeitsgruppe geht neue Wege im Verständnis der Wirkung von ADHS-Medikamenten im Dopaminsystem. Mittels mathematischer Modelle entwickeln sie neue Theorien, die sich dann mit der dosisabhängigen Wirkung von Methylphenidat im Belohnungssystem des Gehirns beschäftigen. Dabei postulieren sie unterschiedliche Effekte hinsichtlich der Beeinflussung der motorischen Hyperaktivität und eben den Auswirkungen auf das Belohnungssystem (Anreiz bzw. Bestrafungen). Es geht also nicht allein um Aufmerksamkeit (bzw. noch undifferenzierter „Konzentrationssteigerung“) im (präfrontalen Kortex des) Frontalhirns, sondern viel spezieller  um die Feinsteuerung von Anreizverhalten / Motivation.

Ich sehe hier durchaus für die Zukunft neue Möglichkeiten einer differenzierten medikamentösen Einstellung bzw. Dosisfindung der Stimulantientherapie. Mehr dazu hier.

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