ADHS: Sieh es mal positiv

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mal wieder von besserwissenden Miesepetern kritisiert werde, möchte ich auf eine Radio-Comedy verweisen. Natürlich nicht (ganz) ernst zu nehmen. Und doch ein schönes Beispiel, wie man Dinge aus unterschiedlicher Sichtweise beleuchten kann.

Eine ärgerliche Situation so zu nehmen wie sie ist und sie sogar positiv zu sehen, ist so eine Sache. Ich sehe Belastungssituationen schon länger als Übungssituationen. Einerseits für divergentes Denken, d.h. dem Entwickeln von neuen Problemmöglichkeiten. Aber auch, um verschiedene Alternativen der Stressbewältigung oder Emotionsregulation auszuprobieren.

„HAACKE sieht´s positiv“ ist aus meiner Sicht einfach „nett“. Gerade weil es häufig mehr als schräg bis hin zum schwarzen Humor geht. Natürlich ohne psychologischen Anspruch. Aber als tägliche Erinnerung an das konstruktive positive Umdenken eine sehr schöne Übung.

Hier entlang zum positiven Hören und Sehen.

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3 Gedanken zu „ADHS: Sieh es mal positiv

  1. Marcus

    Ich denke, es positiv zu sehen ist sehr wichtig und in meinen Augen auch ein wichtiger Teil der *Akzeptanz* seiner ADHS.
    Es hat ja nichts mit „Schönreden“ der ADHS an sich zu tun, wenn man über sich und seine Macken lachen und das Ganze auch mit Humor nehmen und sehen kann.

    Ich kann doch auch trotz des Wissens, dass ADHS eine ernstzunehmende Geschichte ist, mir viel Gutes damit tun, es zu nehmen wie es ist und auch drüber lachen oder lächeln.

    Man kann um die Beeinträchtigungen und Einschränkungen wissen und trotzdem sagen „Es ist wie’s ist“ … und einfach drüber lachen, wenn das Telefon das nächste Mal mal wieder im Kühlschrank liegt :).
    Ist, so meine ich, auch ein Zeichen dafür, dass man sich so wie man ist und seine ADHS, auch akzeptieren und mögen kann.

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  2. OP-Tisch-Pilotin

    es gibt eben wirklich bescheuerte situationen, die auch irgendwie verdammt witzig sind.. besonders mit colitis…^^ oder wenn der kleine einleitungsraum voll ist und der op-plan ’ne stunde überzogen ist, nur weil meine ollen venen nicht mitmachen. irgendwie göttlich. 😀 oder meine hörprobleme in der schule.. teils peinlich, teils total lustig…
    btw: magst du vielleicht auch über avws etwas schreiben?

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  3. papillonindigo

    Mich hilft es sehr und zwar seit eine Weile, über meine ADS-Missgeschickten zu lachen… Wenn es drum geht damit umzugehen, bin ich auch sehr efinderisch und es freut mich noch dazu! Daher nerven sie mich nicht mehr und nebenbei bringe ich andere Menschen zu lachen (auch über andere Themen, sogar). Ueber was mich richtig belastet ist manchmal schwer zu lachen, aber ich nehme sie ehe als Herausforderungen als als Belastung. Es hilft mich auch sehr!

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