Leseschwäche in Bildgebung schon im Kindergarten feststellbar

Nachrichten aus der Wissenschaft zur funktionellen Bildgebung sind immer mit einer gewissen Vorsicht zu lesen. Einmal weiss man noch nicht so genau, ob die dort in einer funktionellen Kernspintomographie oder ähnlichen Methoden zu erkennenden Veränderungen wirklich reproduzierbar sind. Und ob sie nun auf einen kausalen Ursache-Wirkungs-Effekt hinweisen. Und zudem ist es natürlich gar nicht möglich, eine derartige Diagnostik nun in die klinische Regelversorgung zu überführen.

Aber faszinierend ist es schon. So gelang es Forschern in den USA bereits bei Kindergartenkinder in der funktionellen Bildgebung neuroanatomische Hinweise auf eine Leseschwäche (Dyslexie) zu erkennen.  Bestimmte Hirnareale, die die Verbindung von Lesezentren im Gehirn bilden, waren geringer ausgeprägt (siehe hier).

Es wäre natürlich schon sehr gut, wenn man entsprechende Risikokinder mit entsprechenden Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen und damit auch fördern könnte. Aber bisher bleibt es halt noch Utopie …

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