3. Bayerischer ADHS-Tag 20.11.2013

Ein interessantes Symposium zu ADHS im Kindes- und Erwachsenenalter findet am 20.11. in Würzburg statt. Siehe hier.

Ein ganz gut allgemein aufklärendes Interview in der Presse findet man dazu hier vom Kinderpsychiater Romanos. Tenor: „Man kommt schon mit ADHS zur Welt …“.

Eigentlich schlimm, dass man 2013 noch mit so vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Gerade gestern bei Facebook hat eine Lehrerin behauptet, dass Methylphenidat bei zahlreichen Kindern später Leberkrebs auslösen würde. Blödsinn.

Aber derzeitige Realität, dass eben eher solche Märchen verbreitet werden, als mal auf sachliche Informationen für die Betroffenen, ihre Familien, Ärzte, Psychologen, Erzieher oder Lehrer zu achten. Ganz zu schweigen von Mitarbeitern in Jugendämtern. Bis sich da Wissen aus dem Jahr 2013 durchsetzt, ist wahrscheinlich der Meeresspiegel durch die Erderwärmung schon bis Würzburg angekommen und man kann von den Weinbergen direkt in die Nordsee hüpfen …

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2 Gedanken zu „3. Bayerischer ADHS-Tag 20.11.2013

  1. Unsinnstifter

    Die Menschen glauben halt oft was sie glauben wollen und nicht das, was gaubwürdig ist.

    In der Alltäglichkeit wird aus der Betrachtung der Welt allzuoft ein Schauspiel der inneren Verfasstheit eines Menschen.
    Das Mißtrauen gegenüber Institutionen, die Angst vor Manipulationen, die Sorge um das eigene Wohl und das der eigenen Kinder – Es ist eine Form der Realitätsverzerrung durch projektive Konstruktion der eigenen Weltvorstellungen an die derjenige dann eben lieber glauben will als sich von jemandem etwas anderes zeigen zu lassen.
    Oft scheitert dies an Arroganz, Selbstüberhöhung und rücksichtsloser egoistischer Verbreitung eigener Vorstellungen, auch auf Kosten anderer – Hauptsache man wahrt sein Gesicht, sein selbst überhöhtes Ich-Bild oder gewinnt auf andere Weise Nutzen, notfalls nur noch monetär.
    In anderen Fällen liegt das gescheiterte Erkennen der objektiven Realität durch den Beobachter an dem Mißtrauensvotum gegenüber einer Welt, die den Betrachter so marodiert zurückgelassen hat, das ihm Vertrauen in Institutionen und Mitmenschen und ihre Produkte/Gaben/Hilfen verloren ging.
    Es hat schon etwas von einer sozialen Traumabewältigung^^

    Therapie für Alle! 😀

    MFG

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  2. Hamster

    Ich nehme seit ca 3 Jahren mph, mein Sohn seit 4. Wir sind glücklich damit. Für mich muss ich sogar sagen, wenn mir das mph das Leben auch um 10 Jahre verkürzen würde, wäre es ok, da ich damit viel besser lebe.
    Und anyway, da ich mit mph fast keinen Alkohol trinke (1 Glas pro Woche) gegen 4 vorher, sinkt das Leberkrebs Risiko bei mir wohl eher 😉
    Jeder Person die dumm über mph lästert wünsche ich ein Kind oder Enkelkind mit ADS, dann erkennen sie das Leiden!

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