Methylphenidat in der Schwangerschaft

Ich hatte jetzt vor einigen Wochen eine Patientin mit ADHS, die in der Frühschwangerschaft Metyhlphenidat bekommen hat.  Ich hatte dabei ein irgendwie „ungutes“ Gefühl, weil ich grundsätzlich gegen jede Art von Medikation in der Schwangerschaft bin.

Nun erkläre ich den Patientinnen der Klinik aber eben auch, dass in aller Regel eine Frühschwangerschaft an und für sich unproblematisch in Hinblick auf eine medikamentöse Therapie mit Methylphenidat ist. Dies bestätigt auch eine neue Studie, die den Einfluss von MPH im ersten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) untersuchte und keinen negativen Einfluss (z.B. Fehlgeburten, Missbildungen) zeigen konnte. Siehe hier .

Häufig ist es dann ja so, dass die ADHS-Symptomatik in der Schwangerschaft eher besser wird (auch ohne MPH bzw. Medikation).

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3 Gedanken zu „Methylphenidat in der Schwangerschaft

    1. Dr Martin Winkler Autor

      Embryptox ist definiv immer eine gute Anlaufstelle. Allerdings muss man immer unterscheiden, was die Studienlage und was die klinische Erfahrungen von Ärzten ist, die eben zwischenzeitlich zig Patientinnen seit der Kindheit bis in die eigene Schwangerschaften begleitet haben.

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  1. Juliane

    Danke für diesen hilfreichen Beitrag. Wie sieht es aber mit dem mit MPH chemisch verwandten Amphetaminsaft aus? Können diese Erkenntnisse übertragen werden bzw. gibt es da auch Studien?

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