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ADHS-Interview

Kaum ein Tag ohne ADHS-Artikel in den Zeitungen. Einen lesbaren Artikel empfehle ich mal hier (Die Mär vom Zappelphilipp).

Ich wurde auch angerufen. Aber so richtig hat sich der Journalist trotz offensichtlichem Interesse die Aussagen nicht merken können 🙂

Könnte es sein, dass sich unter Journalisten auch überzufällig häufig neugierige, aber doch etwas aufmerksamkeitsorignielle Menschen befinden?

Egal. Sowohl die Klinik wie auch die Aussagen von mir sind eigentlich frei erfunden. Die Kernaussage stimmt trotzdem 🙂

Blogempfehlung für Journalisten zum Thema ADHS

Es geht also auch anders: In seinem Blogbeitrag „Mit Moralin gegen Ritalin“ setzt sich Stefan Schaer mit der Rolle von Journalisten in der gegenwärtigen ADHS- bzw. Ritalindebatte auseinander.

Der Autor fragt sich berechtigt genug, warum Journalisten nun überhaupt nicht mehr eine Recherche anstellen bzw. sich dem wissenschaftlichen Konsens quasi verschliessen und dies dann auch noch abgedruckt wird. Nicht nur weil Piero Rossi als Experte zitiert wird, ein lesenswerter Beitrag in der Bloggerwelt zu ADHS (übernommen im Esowatch-Blog).

Und es gibt eben auch Journalisten, die ihren Beruf noch ernst nehmen und sich informieren : Am Freitag habe ich ein Hintergrundgespräch mit einem Journalisten der Nordwest-Zeitung gehabt, der sich wirklich fundiert über ADHS informierte (mal schauen, ob sich das auch im Artikel niederschlägt).

Von anderen medizinischen Problembereichen kenne ich es so, dass es bei den Fachgesellschaften zumindest Ansprechpartner für Journalisten gibt, die dann eben den gegenwärtigen Stand der Forschung möglichst verständlich darstellen. In Sachen ADHS wird dies leider viel zu selten von den Medien genutzt.

Nachtrag : Der Selbsthilfeverband ADSeV verweist gerade mal wieder in diesem Zusammenhang auf die Internationale Konsensuserklärung, in der internationale Wissenschaftler aber eben auch deutsche Experten sich eben mit der Krankheitswertigkeit von ADHS auseinander gesetzt haben. Siehe hier

Nachtrag 2 : Nun nimmt auch die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendärzte durch Dr. Skrodzki Stellung zu der aktuellen „Diskussion“ .