Selbstmanagement-Therapien?

Ich antworte auf den Beitrag von Martin Winkler vom 23.01.2015: ADHS Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es geht in Martins Blogbeitrag um eine Aufzählung von relevanten, anzustrebenden Alltagskompetenzen für erwachsene ADHS-Betroffene (gestützt auf Ausführungen der renommierten amerikanischen ADHS-Spezialistin Patricia O. Quinn). Wer frühere Blog-Beiträge von mir kennt (z.B. hier, aber auch hier, hier oder hier), kann sich möglicherweise … Weiterlesen Selbstmanagement-Therapien?

ADHS-Therapien nützen nichts

Eine vor ein paar Tagen im „Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry“ veröffentlichte Sechs-Jahres-Studie (beginnend im Vorschulalter) ergab unter anderem, dass 90% der ADHS-Kinder mit und ohne Therapien auch nach sechs Jahren noch an ernsten ADHS-Problemen litten. Das gelte auch für jene 2/3, welche medikamentös behandelt wurden. Bei Kindern, welche zusätzlich zur … Weiterlesen ADHS-Therapien nützen nichts

Dealarmierung: Was bei ADHS wirklich wichtig ist

Johannes Drischel hat auf seiner Webseite bzw. Blog einen Beitrag zum Sinn und Unsinn der multimodalen Therapie bei ADHS geschrieben. Schwerpunkt ist das Thema Alarmierung und die damit verbundenen Probleme eines eingeengten Horizonts. Besonders von den Therapeuten, aber eben auch dem Umfeld des ADHS-Kindes bzw. Erwachsenen. Sich wieder "richtig" machen im Sinne von "Alarm-Aus" ist … Weiterlesen Dealarmierung: Was bei ADHS wirklich wichtig ist

Konstruktive ADHS-Kritik (Teil 4: Versorgungsengpass)

In vielen Medien wird zur Zeit lauthals postuliert, es gäbe ein Zuviel an ADHS-Diagnosen und Therapien. Davon merke ich nichts. Im Gegenteil: Ein ernsthaftes Problem in der Versorgung von ADHS-Patientinnen und -Patienten ist die Tatsache, dass viele Erstversorger - meistens also die Kinderärzte - nicht bei allen Kindern für eine psychologische Begleitbehandlung und/oder psychosoziale Betreuung … Weiterlesen Konstruktive ADHS-Kritik (Teil 4: Versorgungsengpass)